Netzwerk für Multifunktionale LED-Leuchtsysteme
Die Vorgaben für den Energieverbrauch von Leuchtmitteln werden in den nächsten Jahren schrittweise verschärft. Mit der von der EU beschlossenen „Ökodesign-Richtlinie“ stehen neue Anforderungen für Leuchtstofflampen, Hochdruckentladungslampen sowie Entladungslampen einschließlich der hierzu gehörenden Technik fest.
Von der EU-Verordnung sind auch Städte und Kommunen betroffen, die ihre Beleuchtung für Straßen, Parkanlagen, Fußgängerzonen oder Tunnels überprüfen und gemäß den neuen Bestimmungen modernisieren müssen.
Der verordnete Rückbau aller alten Quecksilberdampflampen bis zum Jahr 2015 ist für die öffentliche Hand wie auch für die Unternehmen ein Anlass, bisherige Beleuchtungskonzepte grundlegend zu überarbeiten. Dabei kommt dem Einsatz von LED-Leuchtsystemen eine große Bedeutung zu. Der offensichtlichste und überzeugenste Vorteil von LED-Straßenleuchten liegt in dem deutlich geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Gasentladungslampen. So lassen sich beispielweise mit einer LED-Straßenleuchte zwischen 30 und 40 Prozent an Energie gegenüber einer durchschnittlichen Natriumdampflampe einsparen.
Vor diesem Hintergrund haben sich sieben Unternehmen, die sich in ihren Kompetenzen hinsichtlich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb intelligenter LED-Leuchtsysteme ergänzen, zusammengeschlossen und das Netzwerk für Multifunktionale LED-Leuchtsysteme gegründet. Die Fachhochschule Brandenburg, Fachbereich Technik und die Bayer MaterialScience AG, Leverkusen, unterstützen das Netzwerk bei den Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Ziel des Netzwerkes ist es, gemeinsame neuartige, multifunktionale LED-Leuchtsysteme zu entwickeln.

